Zero-IT PDM: Wie Onboarding und Support Wirklich Aussehen

Ein detaillierter Blick darauf, wie moderne cloud-native PDM-Systeme die Notwendigkeit einer internen IT-Beteiligung eliminieren, vom Onboarding bis zum laufenden Support.

Jan 26, 2026
Für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird die Entscheidung zur Einführung eines Produktdatenmanagement (PDM)-Systems oft durch eine kritische Frage blockiert: "Brauchen wir eine dedizierte IT-Abteilung, um dies zu betreiben?" Die Antwort war traditionell ein klares Ja. On-Premise PDM-Systeme waren lange Zeit die Domäne von Unternehmen mit den Ressourcen zur Verwaltung von Servern, Datenbanken und komplexen Softwareinstallationen.
Der Aufstieg des modernen cloud-nativen PDM hat jedoch eine neue Kategorie geschaffen: das "Zero-IT" PDM. Dieser Artikel untersucht, wie Onboarding und Kundensupport für diese Systeme tatsächlich aussehen und wie sie sich von den IT-intensiven Anforderungen ihrer On-Premise-Gegenstücke unterscheiden.

Das Traditionelle PDM-Modell: IT-Abhängig durch Design

On-Premise PDM-Systeme wurden für eine Ära entwickelt, in der Software auf lokalen Servern installiert und von einem internen IT-Team verwaltet wurde. Dieses Modell belastet die IT-Ressourcen der Organisation erheblich, sowohl während als auch nach der Implementierung.
Ein detaillierter Blick darauf, wie moderne cloud-native PDM-Systeme die Notwendigkeit einer internen IT-Beteiligung eliminieren, vom Onboarding bis zum laufenden Support.

Onboarding mit On-Premise PDM

Der Onboarding-Prozess für ein traditionelles PDM-System ist ein mehrstufiges Projekt, das eine tiefe IT-Beteiligung erfordert:
  1. Infrastruktur-Setup: Die IT-Abteilung ist für die Beschaffung, Installation und Konfiguration eines dedizierten Servers verantwortlich. Dies umfasst die Verwaltung des Betriebssystems, der Netzwerkeinstellungen und der Sicherheitsprotokolle.
  1. Datenbankmanagement: Ein IT-Administrator muss die SQL-Datenbank installieren und warten, die das PDM-System antreibt. Dies beinhaltet regelmäßige Backups, Leistungsoptimierung und Fehlerbehebung.
  1. Softwareinstallation: Die PDM-Server- und Client-Software muss auf dem Server und jeder Benutzer-Workstation installiert werden. Dies ist ein zeitaufwändiger Prozess, der oft eine manuelle Konfiguration auf jeder Maschine erfordert.
  1. Benutzer- und Berechtigungsverwaltung: Das IT-Team ist typischerweise für die Erstellung von Benutzerkonten, die Definition von Zugriffsberechtigungen und die Verwaltung von Sicherheitsgruppen innerhalb des PDM-Systems verantwortlich.

Support mit On-Premise PDM

Der laufende Support für ein On-Premise PDM-System ist eine geteilte Verantwortung zwischen dem PDM-Händler und dem internen IT-Team. Wenn ein Problem auftritt, ist die erste Verteidigungslinie oft der interne IT-Helpdesk. Wenn das Problem nicht intern gelöst werden kann, wird es an das technische Support-Team des Händlers eskaliert. Dies kann zu Verzögerungen führen, während die beiden Teams koordinieren, um das Problem zu diagnostizieren.
Support-Aufgabe
On-Premise PDM Verantwortlichkeit
Serverwartung
Internes IT-Team
Datenbank-Backups
Internes IT-Team
Software-Updates
Internes IT-Team (mit Händler-Anleitung)
Benutzerkonto-Probleme
Internes IT-Team
Workflow-Probleme
Händler-Support
Anwendungsfehler
Händler-Support

Das Zero-IT PDM-Modell: Cloud-Native und Self-Service

Moderne cloud-native PDM-Lösungen sind darauf ausgelegt, die Notwendigkeit einer internen IT-Beteiligung zu eliminieren. Die gesamte Infrastruktur wird vom Anbieter verwaltet, was es Engineering-Teams ermöglicht, das System selbst einzurichten und zu verwalten.

Onboarding mit Zero-IT PDM

Der Onboarding-Prozess für ein Zero-IT PDM-System ist so einfach und intuitiv wie die Anmeldung für einen neuen Webdienst:
  1. Kontoerstellung: Der Teamleiter oder Manager erstellt online ein Konto. Es gibt keine Software, die auf einem Server installiert werden muss, und keine Datenbank, die konfiguriert werden muss.
  1. Team-Einladung: Teammitglieder werden per E-Mail eingeladen. Sie erstellen ihre eigenen Konten und installieren eine Desktop-Anwendung, die Dateien mit ihrer lokalen Maschine synchronisiert.
  1. Self-Service Datenmigration: Das Team kann seine vorhandenen CAD-Daten migrieren, indem es einfach seine Projektordner per Drag-and-Drop in die PDM-Anwendung zieht. Das System erledigt den Rest automatisch.
  1. Sofortiger Zugriff: Das Team kann innerhalb von Stunden, nicht Wochen mit dem neuen PDM-System arbeiten. Die intuitive Benutzeroberfläche bedeutet, dass formelle Schulungen oft nicht erforderlich sind.

Support mit Zero-IT PDM

Bei einem Zero-IT PDM ist der Anbieter für alle Aspekte der Systeminfrastruktur und -wartung verantwortlich. Das bedeutet, dass es bei einem Problem einen einzigen Ansprechpartner für den Support gibt. Das Support-Team des Anbieters hat Zugriff auf das gesamte System, was es ihm ermöglicht, Probleme schnell zu diagnostizieren und zu lösen.
Support-Aufgabe
Zero-IT PDM Verantwortlichkeit
Serverwartung
PDM-Anbieter
Datenbank-Backups
PDM-Anbieter
Software-Updates
PDM-Anbieter (automatisch)
Benutzerkonto-Probleme
PDM-Anbieter-Support
Workflow-Probleme
PDM-Anbieter-Support
Anwendungsfehler
PDM-Anbieter-Support

Fazit: Ingenieure Befähigen, Nicht IT Belasten

Das Zero-IT PDM-Modell stellt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie Produktdatenmanagement bereitgestellt wird. Durch die Abstraktion der Komplexität der IT-Infrastruktur befähigen moderne cloud-native PDM-Lösungen Engineering-Teams, die Kontrolle über ihre eigenen Datenmanagement-Tools zu übernehmen.
Für KMU ohne eine dedizierte IT-Abteilung ist das Zero-IT PDM ein Game-Changer. Es bietet Zugang zu leistungsstarken PDM-Funktionen ohne den Overhead und die Kosten traditioneller On-Premise-Systeme. Selbst für Unternehmen mit einer IT-Abteilung befreit das Zero-IT-Modell wertvolle IT-Ressourcen, um sich auf andere strategische Initiativen zu konzentrieren.
Bei der Bewertung von PDM-Lösungen ist es entscheidend, über die Software-Funktionen hinauszuschauen und die Gesamtbetriebskosten zu berücksichtigen, einschließlich der versteckten Kosten der IT-Beteiligung. Für die meisten KMU bietet ein Zero-IT PDM wie CAD ROOMS eine agilere, kosteneffektivere und befähigendere Lösung.
Bereit, ein PDM zu erleben, das keine IT-Abteilung erfordert? Erfahren Sie mehr über CAD ROOMS.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

F1: Was bedeutet "Zero-IT" wirklich?
A: "Zero-IT" bedeutet, dass Sie keine dedizierte IT-Abteilung oder spezialisierte IT-Kenntnisse benötigen, um das PDM-System zu implementieren, zu verwalten oder zu warten. Der Anbieter kümmert sich um die gesamte Infrastruktur, Sicherheit und Wartung.
F2: Wer kümmert sich um Software-Updates bei einem Zero-IT PDM?
A: Der PDM-Anbieter veröffentlicht regelmäßig neue Funktionen und Verbesserungen. Um auf der neuesten Version zu bleiben, klickt der Kunde einfach auf "Aktualisieren" in der App, und das System synchronisiert sich mit minimalem Aufwand auf die neueste Version.
F3: Welche Art von Support kann ich von einem Zero-IT PDM-Anbieter erwarten?
A: Sie können umfassenden Support erwarten, der alle Aspekte des Systems abdeckt, von Fragen zu Benutzerkonten bis hin zu technischen Problemen. Da der Anbieter die gesamte Infrastruktur verwaltet, kann er Probleme schneller und effizienter lösen.
F4: Ist ein Zero-IT PDM sicher?
A: Ja. Seriöse Cloud-PDM-Anbieter investieren stark in Sicherheit und Compliance. Sie bieten typischerweise Sicherheitsfunktionen auf Enterprise-Niveau, einschließlich Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßigen Sicherheitsaudits.
F5: Kann ich ein Zero-IT PDM noch anpassen?
A: Obwohl Zero-IT PDM-Systeme darauf ausgelegt sind, einfach und Self-Service zu sein, bieten sie oft Konfigurationsoptionen für Dinge wie Benutzerrollen, Berechtigungen und Genehmigungsworkflows. Sie erfordern jedoch typischerweise nicht die tiefgreifende Anpassung traditioneller On-Premise-Systeme.

Referenzen